Mittwoch, 8. Mai 2013

Tipps für eine Reise nach Toronto, Montreal, Vermont und New Hampshire gesucht

Marché Bonsecours in Montreal
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Wir brauchen Eure Hilfe, liebe Freunde! In wenigen Wochen brechen wir auf zu unserer nächsten Reise über den Großen Teich. Diesmal führt uns die Tour zunächst für einige Tage nach Toronto. Anschließend fahren wir abseits der Schnellstraßen durchs Hinterland des Sankt Lorenz über Peterborough, die Prince Edward Halbinsel und den Rideau Kanal nach Montreal. Und von dort geht die Reise weiter in den Süden Quebecs, in die Eastern Townships, und nach Vermont und New Hampshire, und über Quebec City zurück nach Montreal.

Um Euch möglichst viele interessante und spannende Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Shops und Märkte vorstellen zu können, benötigen wir Eure Hilfe. Wer von Euch war schon in der Region unterwegs und hat etwas entdeckt, das nicht in jedem Reiseführer steht? Was hat Euch besonders gut gefallen? Was könnt Ihr uns empfehlen? Und welche echten Geheimtipps habt Ihr unterwegs entdeckt?

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns möglichst viele Reisetipps mit auf den Weg geben könnt, die wir in unsere Reiseplanung aufnehmen sollten. Teilt diese Seite bitte auch mit Euren Freunden und Bekannten. Vielleicht kennen die entsprechende Reiseziele in Kanada und Neuengland, die für uns interessant sein könnten.

Wir sammeln diese Informationen in den Kommentaren zu diesem Blogpost. Tragt sie einfach unten als Kommentar zu diesem Blogpost ein. Ihr könnt sie uns aber auch auf Eurem eigenen Google+ Konto mit dem Hashtag #twokanada und #explorecanada mitteilen. Tragt dort einfach Eure Tipps mit diesen beiden Hashtags ein, und wir sehen, ob sie in den Verlauf unserer Reise passen. Unter diesen Hashtags werden wir außerdem unsere Reiseeindrücke, Fotos und Blogposts (nach der Reise) posten, damit Ihr Euch später alle Tipps an gesammelter Stelle anschauen könnt.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und viele Tipps aus Euren eigenen Reisen.

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We need your help, dear friends! A few weeks from now we will depart on our next trip across the Atlantic to Canada and the United States. This time our trip will start in Toronto, where we will spend a few days before heading East through the backcountry of the St. Lawrence River to Peterborough, Prince Edward peninsula and along the Rideau Canal to Montreal. From there our trip will take us to the southern parts of Quebec, the Eastern Townships, and on to Vermont and New Hampshire. Via Quebec City we will return to Montreal.

To be able to introduce you to as many interesting and exciting sights, hotels, restaurants, shops and markets as possible, we need your help. Who of you has already travelled through this region and has discovered something that's not recommended in guide books? What did you like best? What can you recommend us? And are there any secret tips you can suggest we should visit?

We would very much appreciate your travel tips and will try to integrate them into our travel plans, if it is possible. Please also share this page with your friends and acquaintances. Maybe they have been travelling in the area and know destinations in Canada and New England which may be of interest to us.

We collect these tips in the comments of this blog post. Just add your tip as a comment. You may also post them in your own account on Google+ with the hashtag #twokanada and #explorecanada. Add your these hashtags to your tips on Google+ and we will see if they fit into our travel itinerary. We will also post our travel experiences, images and blog posts (after the trip) under these hashtags, so you will be able to find a collection of your and our tips, if you search for these hashtags in Google+ and Twitter.

We hope for a wide participation and many tips from your own travels to Toronto, Montreal, Vermont and New Hampshire.

Montag, 6. Mai 2013

Miami im Januar: in der Sonne Floridas dem Winter entfliehen

Der Strand von Miami Beach im Januar
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Im Januar packt uns der übliche Winter Blues. Weihnachten ist gerade vorbei. Bis die ersten Frühlingsblumen durch den Schnee spitzen, wird es noch Monate dauern. Wir sind ausgehungert nach Sonne. Was also tun? Da hilft nur eins: in die Sonne fliegen. Kurz entschlossen setzen wir uns Mitte Januar in den Flieger nach Miami und brechen zu einer zweiwöchigen Reise in den Sunshine State Florida auf. Wir wollen einmal testen, ob es tatsächlich stimmt, dass die Winter dort so angenehm sind.

Während wir in Frankfurt zusammen mit Hunderten anderer sonnenhungriger Passagiere aufs Einsteigen in unseren Riesenflieger warten - wir fliegen zum ersten Mal mit einer A380 der Lufthansa - stürmt und schneit es auf den Flugbahnen vor den großen Fenstern der Flughalle. "Schlimmer als hier kann es in Miami nicht sein", denke ich bei mir, als wir, erstaunlich schnell übrigens trotz der Menschenmassen, die mit uns dem Winter entfliehen, ins Flugzeug einsteigen.

Per Zodiak durch die Gewässer vor Miami
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Nach der Atlantiküberquerung fliegt unser Flugzeug entlang der Ostküste Amerikas, und je weiter wir nach Süden kommen, umso mehr reißen die winterlich dicken Wolken unter uns auf. Zwischen den Wolkenfetzen können wir immer öfter das Meer erkennen: tiefblau erstreckt es sich in die Ferne. Kleine weiße Schaumkronen auf den Wellen deuten darauf hin, dass wir uns noch entfernt der Küste befinden. Wir verfolgen unsere Flugbahn über die Bordkamera, die wohl am oberen Ende des Flugzeughecks angebracht ist, denn wir sehen dem Flugzeug zu, wie es seinen unsichtbaren Pfaden über den Wolken folgt. Kurz vor der Landung dreht unser Pilot noch eine Kurve über dem Atlantik, bevor er über die lang gestreckte schmale Halbinsel von Miami Beach mit ihren Hochhäusern und kilometerlangen Sandstränden, den Hafen von Miami und dessen Innenstadt hinweg fliegt und dabei immer tiefer sinkt.

Unterwegs nach Downtown Miami
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Bei angenehmen Temperaturen von 26 Grad Celsius, einem leichten Wind und vor allem bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir unseren Riesenflieger, übernehmen unseren Mietwagen für die nächsten zwei Wochen und fahren vorbei an der Innenstadt von Miami und den Hafenanlagen, in denen sich einige Kreuzfahrtschiffe bereit machen zur Ausfahrt vorbei an South Beach zu ihren Reisezielen in der Karibik. Unser Ziel ist Miami Beach, wo wir die ersten Tage unserer Reise im Richmond Hotel, einem der wenigen noch existierenden Art Deco Hotels in South Beach verbringen werden.

In der Mittagshitze suchen wir den Schatten am Pool
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Schon nach den ersten Tagen wissen wir, dass die Jahreszeit perfekt ist für unsere Winterreise in die Sonne: an den Stränden von Miami Beach sonnen sich die Urlauber, im Wasser spielen kreischend die Kinder. Wir nutzen einen unserer Tage in Miami Beach für eine rasante Fahrt mit dem Zodiak durch die Gewässer vor Miami und lassen uns den frischen Wind um die Nase wehen, der eine angenehme Abkühlung von den warmen Mittagstemperaturen bringt. Den zweiten Tag unseres Aufenthalts verbringen wir bei einem interessanten Rundgang durch South Beach, auf dem wir sowohl den kulinarischen Besonderheiten Südfloridas nachspüren als auch die architektonischen Schönheiten des Art Deco Viertels bewundern. Und natürlich verbringen wir einige entspannende Stunden am Pool umgeben von Palmen und dem angenehmen Ambiente in unserem Hotel am Strand von Miami Beach, bevor unsere Reise weiter geht nach Fort Lauderdale.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort mit freundlicher Unterstützung der Reise durch Visit Florida

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Foto:  © Copyright von Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Video:  © Copyright von Petar Fuchs, TravelWorldOnline

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Mittwoch, 24. April 2013

Ein spanisches Kloster in Miami Beach, Florida


The Ancient Spanish Monastery in North Miami Beach
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
"Was hat ein spanisches Kloster in Miami Beach zu suchen", fragt Ihr Euch sicher. Die Frage haben wir auch uns gestellt, als wir das Ancient Spanish Monastery auf der Karte entdeckten bei unserer Reisevorbereitung für Florida. Bis dahin hatte ich noch nie davon gehört. Aber der Hinweis auf der Google-Karte ließ mir keine Ruhe, und so recherchierte ich, worum es sich dabei handelt. Dabei stieß ich auf eine typisch amerikanische Geschichte:

Im Garten, der das Kloster heute umgibt
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Bei diesem Kloster handelt es sich um ein echtes spanisches Mönchskloster, das dem Hl. Bernard von Clairvaux geweiht war und im 12. Jahrhundert in der Nähe von Segovia in einem kleinen Ort namens Sacramenia in Nordspanien errichtet wurde. Fast 700 Jahre lang befand sich das Kloster im Besitz der Zisterzienser, bis es 1830 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst wurde und als Stall und Getreidespeicher genutzt wurde. 1925 entdeckte der amerikanische Zeitungsmagnat William Randolph Hearst, der Euch vielleicht bekannt ist als der Besitzer von Hearst Castle an der Küste Kaliforniens, das Gebäude, kaufte es kurzerhand und ließ es Stein für Stein verpacken und in die USA verschiffen. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen ihn dazu, seine Pläne für einen Wiederaufbau aufzugeben, und so lagerte das zerlegte Kloster 26 Jahre lang in mehr als 11000 hölzernen Kisten in einem Lagerhaus in New York bis zu seinem Tod. Ein Jahr danach kauften zwei findige Unternehmer die Klosterteile und setzten sie im Norden Miamis wieder Stein für Stein zusammen. Es sollte eine Touristenattraktion werden. Doch auch daraus wurde nichts: 1964 kaufte Colonel Robert Pentland Jr. das Gebäude und schenkte es dem Bischof von Florida. Heute dient es wieder seinem ursprünglichen Zweck als Kirche, wenn auch keine Mönche mehr darin leben. Täglich hält nun die Episkopalkirche ihre Messen darin ab.

Ein spanisches Wappen ziert das Eingangsportal des Klosters
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Wir mussten ein paar Jahre warten, bis wir uns das Kloster auf unserer letzten Florida Reise selbst anschauen konnten. Es liegt nur wenige Minuten abseits des Highway 1, der von Miami nach Fort Lauderdale führt und ist leicht von dort zu erreichen. Wir stellen unser Auto auf dem Parkplatz unter uralten Bäumen ab, von denen das spanische Moos herunter hängt und gehen durch das offene Tor in den Park, der das Kloster heute umgibt. (Eintritt zahlen nicht vergessen, auch wenn man den Park einfach betreten kann. Wir werden von einem älteren Herrn darauf hingewiesen.)

Der spanische König Alfons VII. wacht über den Kreuzgang
© Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

Etwas vermodert wirkt es, wie es da steht mit seinen trutzigen Steinquadern, die - wie wir später erfahren - in mühsamer Puzzlearbeit wieder zusammen gesetzt wurden. Im Innenhof befindet sich ein Kreuzgang, in dessen Ecken Statuen spanischer Könige aus der Zeit der Reconquista stehen. Im Zentrum wächst eine riesige Feige, von der Luftwurzeln und spanisches Moos herunter hängen. Fast ist es so, als ob das Kloster nie an anderer Stelle gestanden hätte. Und als wir genau hinsehen, können wir sogar noch die Markierungen erkennen, mit denen die Arbeiter einst in Spanien die einzelnen Steine gekennzeichnet hatten. Wir treffen einen der Verwalter der Gemeinde, der uns erzählt, wie Bauarbeiter aus der ganzen Welt das Klostergebäude und den Innenhof mühselig wieder zusammen gebaut haben.

Im Kreuzgang des Klosters © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline

In der einfachen Klosterkirche trifft sich der Pfarrer gerade mit einem jungen Paar, das offensichtlich seine Hochzeit in dieser romantischen Umgebung plant, und bespricht den Ablauf der Zeremonie mit ihnen. Wir schauen uns die einfache Kirche mit ihren farbigen Glasfenstern an und genießen noch ein paar Minuten der Stille in dieser Oase aus einer anderen Zeit, bevor wir uns wieder ins Getümmel des modernen Florida stürzen.

Quelle: eigene Recherchen vor Ort mit freundlicher Unterstützung der Reise durch Visit Florida

Text: © Copyright Monika Fuchs, TravelWorldOnline
Foto:  © Copyright von Petar Fuchs, TravelWorldOnline

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